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UNSERE GESCHICHTE

1920 wurde der Volksverein in den Bürgerschützenverein umgewandelt. Am 22. und 23. August 1920 fand das erste Schützenfest auf “Strewicks Wiese” statt. Johann Meier und Erna Wiedenroth regierten damals die Bürgerschützen. Das Jahr 1927 war mit dem Bau der Halle ein bedeutungsvolles Jahr für den Verein.
1932 wurde erstmals der Termin des Schützenfestes auf Pfingsten verlegt. Als im Jahre 1939 zum Fest geladen wurde, ahnten sicher viele junge Menschen, dass sie auch bald zu den Waffen gerufen werden.
Ein frohes Fest lässt sicher für einen Augenblick die düsteren Wolken vergessen. Acht Jahre später schoss Horst Emde als Erster nach dem Kriege den Vogel von der Stange. Da Feuerwaffen streng verboten waren, wurden eigens für das Vogelschießen Armbrüste angefertigt.
Viel Mut bewiß im Jahre 1949 der aus dem Osten vertriebene Max Preis, als er beim Vogelschießen als Sieger hervorging und ein Jahr die Königswürde innehatte. Damit leistete er einen sehr wertvollen Beitrag für das künftige Zusammenleben von Einheimischen und Ostflüchtlingen.
Wie schlecht die Zeiten waren, ging aus folgendem hervor: Die erwählte Königin, Frau Luise Dreier, musste sich ein Brautkleid ausleihen, um überhaupt in entsprechender Aufmachung am Schützenzug teilzunehmen.
1955 fand das erste Kinderschützenfest statt. Damaliges Kinderkönigspaar war Wolfgang Renk und Irmtrud Möller (jetzt Scholz).
1961 Der Vorstand erscheint im neuen Gewand. Auf eigene Kosten hat er einheitliche Uniformröcke angeschafft. Ein traditioneller Verlust war das Verbot, den Vogel von der “Stange” zu schießen. Es blieb also nichts anderes übrig als einen stabilen Eisenmast anzuschaffen und einen stählernen holz- und lumpengefütterten Kugelfang daran zu befestigen. Ein Erweiterungsbau der Halle wird 1969 durchgeführt.
Bis zum heutigen Tage sind immer wieder Baumaßnahmen wie z.B.auch die Installation einer Heizung veranlasst worden um die Halle attraktiv und neuzeitlich in Stand zu halten.
1975 verliert Bredelar durch die Kommunalreform seine Selbständigkeit und wird, wie alle anderen Gemeinden des Amtes, Stadtteil von Marsberg.
1982 fällt beim Stadtschützenfest nach dem achten Durchgang der Vogel. Stadtschützenkönig wurde Ernst Schmoranzer aus Essentho.
1985 Zum ersten Mal beginnt das Schützenfest am Pfingstsamstag und endet am zweiten Pfingsttag.
1988 stellt Bredelar in Beringhausen mit Hugo Oligmüller zum ersten Mal denStadtschützenkönig. 7 Jahre später gelingt ihm der nächste Volltreffer.
Er erringt aus Anlass des 75- jährigen Vereinsjubiläum die Kaiserwürde. Außerdem wird im Jahr 1995 Tiberiu Tibenschi Stadtschützenkönig in Obermarsberg.
1996 ist der Bürgerschützenverein zum zweiten Mal Ausrichter des Stadtschützenfestes. Der Schützenkönig aus Leitmar, Josef Geschwinder brachte mit dem 159 Schuss den Vogel zum Sturzflug.
Ein weiteres Ereignis fand 2002 in der Schützenhalle Bredelar statt. Der Bürgerschützenverein veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Luftwaffenmusikkorps 3 aus Münster ein Wohltätigkeitskonzert. Unter der Leitung von Lutz Bammler begeisterten die Musiker mit klassischen, modernen und traditionellen Melodien. Der Erlös kam dem Kindergarten, sowie dem Förderverein Kloster Bredelar zu Gute.
Auch im März 2005 war der Bürgerschützenverein Ausrichter einer Veranstaltung. Alle Vereine aus dem Kreisschützenbund trafen sich zur Kreisschützenversammlung in der Bredelarer Halle. In den vielen Jahren war der Verein bei vielen Festen und Veranstaltungen.
2010 richtete der Verein zum 3.Mal das Stadtschützenfest der Stadt Marsberg aus.
2012 waren die Bürgerschützen Gastgeber des 1.Stadtköniginnenballs.

2015 haben wir aus Anlass unseres 95 - jährigen Bestehens einen neuen Kaiser ermittelt. Jürgen & Renate Freitag sind unser amtierendes Kaiserpaar.

2020 Auf dem Neujahrsempfang wurde die neue Chronik vorgestellt.